Lüdecke & Fritzsch Rechtsanwälte | Vorsicht vor Branchenbuch-Abofalle „Städte-Check“ der Teledeal Media (Nizam Toru)
Teledeal Media, Städte-Check, Nizam Toru
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Vorsicht vor Branchenbuch-Abofalle „Städte-Check“ der Teledeal Media (Nizam Toru)

  |   Gewerblicher Rechtsschutz, Zivilrecht   |   No comment

Die Masche mit dem Telefonanruf funktioniert nach wie vor. Aktuell liegt uns eine Rechnung der Firma Teledeal Media vor. Inhaber der Firma Teledeal Media ist Herr Nizam Toru. Der Firmensitz lautet: Hinter dem Schinken 14, 46446 Emmerich am Rhein. Emmerich am Rhein ist was Branchenbuch-Fallen anbelangt kein unbekannter Ort. Dort ist auch die Business Service Media GmbH ansässig, welche das Portal www.dbvz.de betreibt. Über „dbvz“ hatten wir hier bereits vor einiger Zeit berichtet.

Wie beim dbvz wird auch bei Teledeal Media ein Eintrag in einem nur über das Internet abrufbaren Branchenverzeichnis vertrieben. Dieses findet sich unter der Internet-Adresse „www.städte-check.de und www.städte-check.com“

Um das Ergebnis gleich vorweg zu nehmen: Rechtlich lässt sich gegen derartige Verträge in den meisten Fällen etwas unternehmen. Dies führt in der Regel dazu, dass die Forderungen der Branchenbuchfirmen, wie der Teledeal Media, nicht gezahlt werden müssen.

Wir helfen Ihnen gegen Teledeal Media

Unsere Kanzlei vertritt bereits seit Jahren Gewerbetreibende, Unternehmen und Unternehmer, welche in solche Vertragsfallen geraten sind. Bislang haben wir für all diese Mandanten erreicht, dass nichts an die Abofallen-Firmen gezahlt werden musste. Bei Interesse können wir auch Ihnen weiterhelfen, wenn Sie in die Vertragsfalle der Teledeal Media geraten sind.

Wir bieten allen Betroffenen eine kostenlose anwaltliche Erstberatung in Fällen von Abofallen. Sie erreichen unsere Anwälte stets persönlich unter unserer

Daneben besteht auch die Möglichkeit, uns Ihre Unterlagen zur Sache (Schreiben der Gegenseite) eingescannt oder abfotografiert per Email an kanzlei@lflegal.de oder per Fax an die 0511/54 54 38 79 senden. Wir werden diese sodann prüfen und uns mit Ihnen in Verbindung setzen, um die Angelegenheit sowie Abwehrmöglichkeiten, zu besprechen.

Kosten fallen für Sie nur dann an, wenn Sie uns nach der Erstberatung mit einem rechtlichen Vorgehen gegen die Forderungen beauftragen möchten. Diese Kosten werden sodann gesondert mit Ihnen besprochen. Sie haben bei uns volle Kostentransparenz.

Die Vorgehensweise der „Kundenakquise“ ist bei allen Firmen, welche diesem Geschäftsmodell nachgehen, nahezu identisch. Die betroffenen Unternehmer werden in der Regel während der Arbeitszeit überraschend angerufen, ohne dass zuvor ein Einverständnis in den Anruf vorliegt oder Sie die Teledeal Media überhaupt auch nur kannten (Kaltakquise). Es wird uns regelmäßig von den Betroffenen berichtet, dass in dem Gespräch zunächst irreführende und missverständliche Angaben durch den Anrufer gemacht wurden. Im Anschluss oder in einem weiteren Telefonat wurde sodann eine Bandaufzeichnung gestartet, auf welchem der „Vertragsschluss“ aufgezeichnet wurde. Dies erfolgt dadurch, dass einige Fragen gestellt werden, die der Angerufene nur noch bestätigen soll – am Besten jeweils durch ein „ja“.

Eine ausführliche Erläuterung zur Vorgehensweise finden Sie in unserem Artikel zum EBVZ.

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AUTHOR - RA Lüdecke

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